Pressestimmen

Häusliche Pflege, Ausgabe November 2010

Mehr Zeit für die Pflege der Kunden

Gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) forschte das kürzlich beendete Projekt VitaBIT nach Lösungen, wie ambulante Pflege durch Einsatz mobiler Multimedia-Dienste in Effizienz und Qualität verbessert werden kann. Pilotnutzer wie die Sozial- und Diakoniestation Weinstadt sehen in der Technik die Chance, den Arbeitsalltag zu verbessern.

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Technologieführer für Lösungen zum Softwareschutz

VitaBIT-Konzept unterstüzt Ambulanzkräfte / In Weinstadt startet Feldversuch

Erfolgreiche Unternehemn suchen neune Betätigungsfelder und entwicklen so Wachstumsperspektiven. Das Ziel: Mit neuen Technologien neue Märkte erschließen und einen Wettbewerbsvorteil gegenüber billigeren Anbietern aus Asien ausbauen. Ohnen Forschung wäre dies nicht möglich. Die Konsequenz: Unternehmen sollten sich mit öffentlichen Förderprojekten vertraut machen.

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aerzteblatt.de

Forschungsprojekt VitaBIT: Pflegeservice von morgen

Ein Forschungs­projekt des Bundes­wirt­schafts­ministeriums untersucht, wie die ambulante Pflege mit IT-gestützten mobilen Lösungen verbessert werden kann.
Circa 68 Prozent aller pflege­bedürftigen Menschen werden zu Hause gepflegt: entweder von Angehörigen oder von Pflege­diensten. Aufgrund der demo­grafischen Entwicklung werden die Pflegefälle weiter zunehmen. Die Zahl der Pflegefachkräfte jedoch ist sehr begrenzt.

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Mit freundlicher Genehmigung des Deutsches Ärzteblatt. Quelle: Deutsches Ärzteblatt vom 11. Dezember 2009

Multimedia verlängert Zeit für die Pflege

VitaBIT-Konzept unterstüzt Ambulanzkräfte / In Weinstadt startet Feldversuch

Wie kann die ambulante Pflege in Effizienz und Qualität verbessert werden? Diese Frage stellen sich Wissenschaftler des Karlsruher Forschungszentrums Informatik (FZI) und kamen zu dem Ergebnis, dass mobile Multimedia-Dienste - bei richtiger Verwendung - eine Unterstützung für die Pflegekräfte sein können. "Noch ist es so, dass der Informationsaustausch zwischen Pflegekräften, Pflegedienstleistungen, Hausarzt, Angehörigen und Krankenkasse ineffizient ist", erklärt Bruno Rosales Saurer vom FZI.
Der Diplom-Ingnieur arbeitet mit seiner Kollegin Mercé Müller-Gorchs am Projekt VitaBIT. Mit VitaBIT soll den verschiedenen Beteiligten im Pflegenetzwerk ein schneller Zugriff auf wichtige Patienteninformationen ermöglicht werden.

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Mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten. Quelle: BNN vom 15. September 2009

Mehr Sicherheit in der mobilen Pflege-Logistik

CeBIT 2009: Wibu-Systems präsentiert ersten Prototypen als SD-Karte für das Forschungsprojekt VitaBIT

Karlsruhe – Im Gesundheitsweisen und speziell in der mobilen Pflege müssen besondere Anforderungen erfüllt sein: persönliche oder gesundheitsbezogene Daten dürfen nur von berechtigen Personen genutzt werden. Und gleichzeitig soll der Informationsaustausch optimal zwischen allen Beteiligten auf sichere Weise erfolgen, bei Ärzten, Krankenhäusern, Pflegedienstzentralen oder Pflegefachkräften. Die Wibu-Systems AG entwickelt zusammen mit Partnern im Forschungsprojekt VitaBit eine neuartige, offene und mobile Plattform für die Vernetzung zur ambulanten Pflege. Bereits zur CeBIT 2009 zeigt das Unternehmen in Halle 11 am Stand B41 die ersten Prototypen der Sicherheitskomponente in Form einer SD-Karte.

Wibu-Systems liefert Lösungen zum Schutz von Software, Dokumenten, Mediadaten und Zugangsschutz. Speziell für die Anforderungen im Gesundheitswesen erweitert Wibu-Systems seine Schutz- und Lizenzierungslösung CodeMeter um eine Hardware-Komponente, die als SD-Karte und microSD-Karte verfügbar sein wird. Dies gewährleistet die Sicherheit der neuen Plattform, die mobil, situationsbezogen und interaktiv die Qualität und Effizienz im ambulanten Pflegedienst steigern soll. Die Sicherheitsfunktionen umfassen die eindeutige Authentifizierung, die sichere Verschlüsselung patientenbezogener Daten sowie manipulationssichere Daten über elektronische Signaturen. Die sichere Hardware-Komponente CodeMeter steht dann sowohl für Server und Desktop-PCs, als auch für PDAs und Mobiltelefone zur Verfügung.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer der Wibu-Systems AG, erklärt: „Noch kleiner und doch sicher – erstmals erhalten Software-Hersteller im mobilen Bereich wie dem Gesundheitswesen mit unserer SD-Karte einen praktikablen Softwareschutz. Seit dem Start von VitaBit in 2007 haben wir schon viel erreicht und sind auf der Zielgeraden: zusammen mit unseren Partnern haben wir eine offene, mobile und effizient vernetzte Plattform entwickelt, an die beliebig viele Dienste angeschlossen werden können. Das bedeutet, dass neben dem Gesundheitswesen auch andere Branchen diese mobile Sicherheit für die unterschiedlichen Einsatzgebiete nutzen können.“

Bild: Die Sicherheit beim Projekt VitaBIT liefert die neue SD-Karte CmCard, die als Prototyp auf der CeBIT 2009 in Halle 11, B41 von Wibu-Systems vorgestellt wird.

Karlsruher IT-Konsortium entwickelt Lösung VitaBIT

Karlsruhe - Die Digitalisierung des Gesundheitswesens schreitet voran. Ein enormes Einsparpotenzial schlummert jedoch noch im Pflegebereich, denn die häusliche Pflege ist im Gegensatz zum übrigen Gesundheitswesen so gut wie nicht vernetzt. Angesichts der Bevölkerungsentwicklung wird dieser Zweig in naher Zukunft deutlich wachsen: Die Zahl der über 60-Jährigen nimmt sprunghaft zu und damit auch die Rate der potenziell Pflegebedürftigen. „Das Projekt VitaBIT ist die IT-Lösung für die häusliche Pflege. Für das zukunftsweisende Projekt wurde ein Konsortium aus fünf Partnerunternehmen aus der Technologieregion Karlsruhe ausgezeichnet. Es erhält den hoch dotierten Förderpreis SimoBIT des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie“, berichtet Elke Spiegelhalter, Sprecherin der Karlsruher Wibu Systems AG.

Mit dem Preis unterstützt das Bundesministerium sichere Anwendungen der mobilen Informationstechnik, die Wertschöpfung in Wirtschaft und Verwaltung steigern. Um die Förderung von insgesamt 20 Millionen Euro hatten sich mehr als 100 Teilnehmer aus Forschung und Industrie beworben, stellt Spiegelhalter fest. Das Konsortium unter Federführung von Wibu Systems besteht ferner aus der CAS Software AG, der PTV AG, dem Forschungszentrum Informatik (alle Karlsruhe) sowie der Sozial- und Diakoniestation Weinstadt, die eine Pilotfunktion übernimmt.

Die Karlsruher sind bei dem Wettbewerb unter den erfolgreichsten Bewerbern gelandet, die Anspruch auf die Fördergelder haben. „Dies ist eine besondere Würdigung unseres Konsortiums und der eingebrachten technischen Kompetenzen der Projektpartner“, freute sich Oliver Winzenried, Vorstand der Wibu-Systems AG. Es sei begrüßenswert, dass die Förderung von Forschung und Wissenschaft im IT-Sektor auch mittelständische Unternehmen berücksichtige.

„Im Mittelpunkt der IT-Lösung stehen ein mobiles Sanitätsphone, das einem größeren Handy ähnelt und ein digitaler Stift, mit dem Daten erfasst werden können. Das Sanitätsphone verfügt über einen vergleichbar großen Bildschirm, mit dem Bilder übertragen und per Touchscreen Informationen eingegeben werden können“, erklärt Wolfgang Neifer, bei Wibu für Innovationen und neue Projekte zuständig.

„Die Karlsruher PTV AG steuert die Logistik- Komponente bei. Mit ihr lässt sich das Pflegepersonal, unter anderem bei Ausfällen durch Krankheit, schnell und flexibel managen. Außerdem ist jeder Krankenpfleger jederzeit zu orten“, berichtet Kristina Stifter, Leiterin der Unternehmenskommunikation. Bei Terminverschiebungen können kurzfristige Änderungen der Route schnell und effizient vorgenommen werden.

„Der größte Vorteil von VitaBIT ist, dass die Krankenpfleger vor Ort sämtliche Daten des Betreuten einfach während des Pflegeablaufs eingeben und in einem zentralen Rechenzentrum ablegen, auf das autorisierte Personen Zugriff haben“, weist Neifer auf den Datenschutz hin, für den wiederum Wibu-Systems verantwortlich zeichnet.

Eine spezielle Speicherkarte, die auch bei Mobiltelefonen und digitalen Kameras zum Einsatz kommt, soll für höchste Datensicherheit bei der Übertragung und im Zugriff auf die Pflegedaten entwickelt werden. Bislang haben keine externen Personen Zugriff auf diese Daten, da die Pflegeakte immer vor Ort bleiben muss, falls einmal ein Pfleger ausfällt. Neifer: „Die digitale Akte wird durch den permanenten Datenfluss automatisch fortgeführt. Es werden kontinuierlich Informationen und Erfahrungsdaten aufgebaut. Der zeitaufwändige Papierkram entfällt.“

Und wie kommen die Patientendaten in das System? Mit einem digitalen Stift klickt die Pflegekraft während der Arbeit auf einem Papier die entsprechenden Pflegemaßnahmen an und überträgt damit die hinterlegten Daten drahtlos über das Sanitätsphone in die Datenzentrale. Dort werden sie der elektronischen Akte zugeordnet und mit einem Zeitstempel versehen, der nicht manipuliert werden kann.

„Die externe Verfügbarkeit der Pflegedaten birgt enorme Vorteile. Zum Beispiel könnte ein Hausarzt – wenn er dazu berechtigt wäre – in der zentralen Datenbank Blutdruckdaten aufrufen und schauen, wie es seinem Patienten momentan geht“, zählt Neifer eine denkbare Anwendungsmöglichkeit auf. Gehbehinderte Menschen könnten sich so den einen oder anderen Routinebesuch beim Arzt ersparen. Auch Dienstleister wie Mahlzeitenservice oder Apotheken mit Zustelldienst könnten die Pflegeakte nutzen. „Der Zugang würde je nach Anwender natürlich auf bestimmte Daten begrenzt sein. Der Mahlzeitenservice bekäme zum Beispiel nur Angaben zu Lieferdatum und Zusammensetzung der Kost“, erläutert Neifer.

„Die mobile Anbindung des Stiftes an die Standardabrechnungssysteme der Pflegeunternehmen ist Sache der CAS Software. Mit dem Datenstick kann die Pflegekraft standardisierte Pflegemaßnahmen anklicken und speichert im gleichen Zug das entsprechende Honorar für die Abrechnung“, führt Bernhard Kölmel, bei CAS Leiter Informationsmanagement und Strategie, aus.

Über den Stick und dessen integrierte Hochleistungskamera wird es in Zukunft auch möglich sein, einen Wundverlauf zu dokumentieren, was enorme Sparpotenziale freisetzt: Die fortlaufende Kontrolle des Patienten beim behandelnden Arzt könnte deutlich vermindert werden. „Der Krankenpfleger fertigt die Aufnahme ohne großen Aufwand bequem beim Patienten zu Hause an“, führt Neifer weiter aus.

Das Konzept VitaBIT sei sehr innovativ und in viele Richtungen erweiterbar. Es bilde eine einheitliche telematische Infrastruktur, eine Kommunikationsplattform, die gleichzeitig zahlreiche Vorschriften und Kontrollen bezüglich des Datenschutzes erfüllen muss. Das Ziel der Zukunft sei es, das Projekt in die Infrastruktur des Gesundheitswesens einzubinden, verdeutlichte Neifer.

Viele wichtige Pflegedaten wie Blutdruck, Blutzuckerspiegel oder etwa ein EKG liefern moderne medizinische Geräte mittlerweile vor Ort. Um die elektronische Anbindung dieser Geräte kümmert sich das Forschungszentrum Informatik (FZI). „Wir sind eine typische Technologietransfereinrichtung. Das FZI bringt nicht nur das Know-How der elektronischen Pflegeakte in das Projekt ein. Es löst auch die elektronische Anbindung der mobilen medizinischen Geräte“, erklärt Christoph Kunze, Leiter des Teams medizinische Informationstechnik. Das FZI ist auch für die ökonomische Evaluierung der Projektes zuständig. Es untersucht also, wo genau sich bei der häuslichen Pflege Effizienzverbesserungen erreichen lassen und dokumentiert diese entsprechend.

„Wir stehen bei dem gemeinsamen Projekt ganz am Anfang. Vieles ist noch Zukunftsmusik“, stellt Neifer fest. Die Karlsruher IT-Spezialisten werden sich Mitte nächsten Jahres an das Zukunftsmodell wagen, das innerhalb der Gesellschaft viele Veränderungen mit sich bringen wird. „Die Vernetzung im Gesundheitswesen ist ein äußerst anspruchsvolles Thema, da sich viele unterschiedliche Partner eine große Datenmenge teilen und diese in verschiedenen Systemen nutzen“, betont PTV-Sprecherin Stifter die Komplexität dieser Herausforderung.

Mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten.
Quelle: BNN vom 02. Dezember 2006



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